Pressebüro Nord - Willi Schewski - Nachrichten in Wort und Bild

Missbrauch von Jungen und Mädchen mit Behinderung - TV-Magazin „Report Mainz“ deckt Lücke im Bundeskinderschutzgesetz auf

Di 14 Feb 2012 15:55:44 CET
„Was nicht sein kann, das nicht sein darf – nach diesemMotto werden sexuelle Übergriffe in Heimen, Schulen und Werkstätten fürMenschen mit Behinderungen weiter tabuisiert“ Zitat Georg Ehrmann,Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. 
  
Das politische Magazin „Report Mainz“berichtet in seiner heutigen Sendung (14.02.2012) um 21.45 Uhr in der ARD über das letztegroße Tabuthema der Kinder- und Jugendhilfe: Der sexuelle Missbrauch von Jungenund Mädchen in Behinderteneinrichtungen und deren unzureichender Schutz durchdie derzeitige Gesetzeslage. 

Während es für allgemeine Jugendhilfeeinrichtungenklare gesetzliche Vorgaben zum Schutz vor Missbrauch, wie beispielsweise eineMeldepflicht von Verdachtsfällen an das Jugendamt, die Ausbildung von speziellgeschultem Personal oder die Einholung von erweiterten Führungszeugnissen gibt,sind Behinderteneinrichtungen dazu nicht verpflichtet.

Studie der Universität Bielefeld offenbart traurige Tatsachen
Nebender Vorstellung einer neuen Studie der Universität Bielefeld, die speziell aufdie hohe Zahl behinderter Mädchen und Frauen hinweist, kommen in der SendungBetroffene zu Wort. Nach den Bielefelder Ergebnissen geben 31 % der Befragtenan, sexuellen Missbrauch erfahren zu haben

Dies deckt sich mit internationalenStudien, die von einem 3fach erhöhten Risiko von behinderten Kindern ausgehen,sexuell missbraucht zu werden (Quelle: Sullivan et al., Maltreatment andDisabilities. A population based epidemiological study, in: Childabuse and neglect 10/2000, 1257-73, hier S. 1265). Traurige Tatsache ist es, dass inDeutschland behinderte Kinder einen erheblich geringeren Schutz vor sexuellerGewalt haben, als Kinder ohne Behinderung.

Lücke beim Schutz behinderter Kinder 
DerPolitik ist diese eklatante Lücke beim Schutz behinderter Kinder durchausbewusst. Sie setzte eine Forderung der Deutschen Kinderhilfe, die in denArbeitsgruppen zum Kinderschutzgesetz beteiligt war, zunächst um: So enthieltder Referentenentwurf des Bundesfamilienministeriums zumBundeskinderschutzgesetz eine neue Schutznorm für behinderte Kinder: Für dieTräger von Behinderteneinrichtungen sollten über einen neuen § 20 a SGB IX diegleichen Rechts- und Schutzpflichten gelten, wie für allgemeineJugendhilfeträger.

AufGeheiß der Lobby der kommunalen Spitzenverbände und überörtlichenSozialhilfeträger wurde diese Bestimmung aus dem Gesetz gestrichen – einProteststurm blieb aus. In der Expertenanhörung des Deutschen Bundestages wurdeder unzureichende Schutz behinderter Kinder mit keiner Silbe erwähnt. FürBetroffene ein echter Skandal.  

„Was nicht sein kann, das nicht sein darf – nach diesemMotto werden sexuelle Übergriffe in Heimen, Schulen und Werkstätten fürMenschen mit Behinderungen weiter tabuisiert“, sagt Georg Ehrmann,Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kinderhilfe. „Daneben spielenwirtschaftliche Interessen eine Rolle, da die Einführung vonbundeseinheitlichen Fachstandards, die Qualifikation des Personals und ein konsequentesVorgehen gegen die Täter zu höheren Kosten führt. Auch fürchtet die Branche beiehrlichem Umgang einen Imageschaden und den Verlust von öffentlichen Geldern.“

Damitbehinderte Kinder nicht länger Opfer zweiter Klasse bleiben, fordert die DeutscheKinderhilfe neben der allgemeinen Meldepflicht und bundesweit für alleEinrichtungen geltenden Fach- und Prüfstandards unabhängige Beschwerde- undBeratungsstellen, die die Opfer sexueller Gewalt notfalls auch gegen dieÜbermacht von Mitarbeitern, Betreibern und staatlich zuständigen Stellenunterstützen.

Nachden Fällen von Chantal und Zoe, in denen fehlende Fachstandards fürPflegeeltern sowie für die Arbeit und Kontrolle freier Träger die derzeitigeStrukturkrise des Jugendhilfesystems in tragischer Weise offengelegt haben,verdeutlicht auch der unzureichende Schutz von behinderten Kindern, dass es derEinführung bundeseinheitlicher und verbindlicher Kriterien für den Schutz vonKindern vor Gewalt und Misshandlung bedarf.

DieBundesregierung wird aufgefordert, unverzüglich die Defizite beim Schutzbehinderter Kinder zu beseitigen und gesetzlich zu regeln, dass fürBehinderteneinrichtungen mindestens die gleichen Standards gelten, wie fürallgemeine Jugendhilfeeinrichtungen. Daneben bedarf es einer grundlegendenStrukturreform eines Jugendhilfesystems, dessen Schwachstellen immer offener zuTage treten.

Quelle: DeutscheKinderhilfe e.V. RolfStöckel

 

TV-Tipp: "Vater Mutter Mörder" ZDF-Fernsehfilm der Woche erzählt Geschichte eines jugendlichen Mörders

Mi 08 Feb 2012 10:47:13 CET
ZDF-Fernsehfilm der Woche "Vater Mutter Mörder" mit Heino Ferch und Silke Bodenbender

Warum tötet ein Junge aus behütetem Elternhaus scheinbar skrupellos drei Menschen?

Der Fernsehfilm "Vater Mutter Mörder", der am Freitag, 10. Februar 2012, 21.50 Uhr, in ZDFneo und am Montag, 13. Februar 2012, 20.15 Uhr, als Fernsehfilm der Woche im ZDF zu sehen ist, erzählt die Geschichte aus der Perspektive seiner entsetzten Eltern.  

Foto oben: Tom Wesnik (Heino Ferch, m.) ist noch ahnungslos... Der Fotojournalist ist mit seiner Kamera am Tatort. Quelle: (c) ZDF / Stefan Erhard

In dem Film von Autor und Regisseur Niki Stein spielen unter anderen Heino Ferch, Silke Bodenbender, Katharina Wackernagel, Antje Schmidt, Thomas Schendel, Jan-Gregor Kremp und Merlin Rose. Silke Bodenbender wurde auf dem diesjährigen Festival International de Programmes Audiovisuels (FIPA) in Biarritz für ihre Rolle in "Vater Mutter Mörder" als beste Darstellerin in einem Fernsehfilm ausgezeichnet.

Auch lesen im Blog:  "pur+": "Lass Dir nichts gefallen! "Kinder stark gegen Missbrauch

Als Tom Wesnik (Heino Ferch) und seine Frau Esther (Silke Bodenbender) eines Tages nach einer Feier nach Hause zurückkehren, werden sie von einem großen Polizeiauftrieb im Dorf aufgehalten. Tom, Fotojournalist, wittert sogleich eine Story und begibt sich mit seiner Kamera zum Ort des Geschehens. Doch was er bald erfahren muss, ist der Beginn eines nicht enden wollenden Albtraums:

Foto links: Lukas (Merlin Rose) und Freund Dennis (Komparse) spielen mit einer alten, jedoch scharfen Waffe Quelle: (c) ZDF / Stefan Erhard 

Drei Menschen wurden kaltblütig erschossen. Der Täter ist Lukas (Merlin Rose), sein 16-jähriger Sohn. Die heile Welt der Familie Wesnik bricht zusammen. Ist Lukas ein kaltblütiger Mörder?

Während Esther trotz der schrecklichen Ereignisse von Anfang an emotional hinter ihrem Sohn steht, beginnt für Tom ein harter Gewissenskonflikt, der dazu führt, dass er sich immer weiter von seinem Sohn entfremdet. Lukas' Anwältin (Katharina Wackernagel) versucht zu vermitteln.


Immer wieder quälen ihn die gleichen Fragen: Warum hat unser Sohn drei Menschen hingerichtet? Haben wir als Eltern versagt und uns mitschuldig gemacht? Auf der Suche nach den Antworten schwankt der Vater zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

Unterdessen mehren sich die Hinweise darauf, dass Lukas zu der Tat angestiftet worden sein könnte oder dass er gar unter einer psychischen Erkrankung leidet. Im Prozess wird jedoch deutlich, dass nur Lukas selbst die ganze Wahrheit kennt.

Text / Fotos: Quelle ZDF Presse Vollkontakt

Auch lesen im BlogSexuelle Belästigung im Netz: „Chatten ohne Anmache“ - Kampagne der Deutschen Kinderhilfe / E-Mail Adresse für anonyme Anzeigen bereitgestellt


  Paperblog

"pur+": "Lass Dir nichts gefallen! "Kinder stark gegen Missbrauch

Di 07 Feb 2012 14:27:47 CET
"pur+" in ZDF tivi Workshop "Kinder stark gegen Missbrauch" Samstag, 11. Februar 2012, ZDF

KI.KA-Sonderprogramm "Sexueller Missbrauch" am 12. Februar 2012 um 19.25 Uhr im KI.KA

ZDF tivi-Entdeckermagazin macht Kinder stark gegen Missbrauch
Klassenkameraden, die einen ärgern oder beleidigen, Lehrer, die ihre Macht missbrauchen, Grenzen überschreiten und deren Übergriffen man hilflos ausgeliefert ist. Gibt es eine Möglichkeit, sich gegen solche Angriffe zu wehren?

Mehr zum Thema im Presseblog: Sexuelle Belästigung im Netz: „Chatten ohne Anmache“ - Kampagne der Deutschen Kinderhilfe / E-Mail Adresse für anonyme Anzeigen bereitgestellt

Am Samstag, 11. Februar 2012, 10.35 Uhr, begleitet "pur+" in ZDF tivi, dem Kinder- und Jugendprogramm des ZDF, Jugendliche zu einem besonderen Workshop. Dort lernen sie, wie man Attacken im Alltag schlagfertig kontern kann. In verschiedenen Konfliktsituationen werden Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, damit sich Kinder im Fall von Missbrauch wehren können.

Aber was macht man, wenn der Gegner nicht "greifbar" ist, wenn die verbalen Attacken im Internet anonym stattfinden? In "pur+" erzählt ein Mädchen, das selbst Opfer von Cybermobbing war, wie sehr solche Angriffe ins Innere treffen, wie sie lähmen und dazu führten, dass sie am liebsten gar nicht mehr vor die Tür gegangen wäre. "pur+" zeigt, welche Möglichkeiten es gibt, sich auch gegen solche Angriffe zu wehren.

Auf www.zdftivi.de, dem ZDF-Onlineangebot für Kinder, gibt es am Samstag, 11. Februar 2012, um 11.00 Uhr darüber hinaus einen Chat mit dem "Schlagfertigkeitstrainer" Matthias Pöhm.

Die Sendung wird auch im Rahmen des KI.KA-Sonderprogramms "Sexueller Missbrauch" am 12. Februar 2012 um 19.25 Uhr im KI.KA ausgestrahlt.

Quelle: ZDF Pressestelle
Foto: (c) Willi Schewski - Pressebüro Nord


Paperblog

Sexuelle Belästigung im Netz: „Chatten ohne Anmache“ - Kampagne der Deutschen Kinderhilfe / E-Mail Adresse für anonyme Anzeigen bereitgestellt

Di 07 Feb 2012 13:05:32 CET
Kampagne „Chatten ohne Anmache": Deutsche Kinderhilfe will Täter konsequent anzeigen - "Wir wollen Kindern und Jugendlichen helfen, darüber zu sprechen und sich gegen die Anmache im Internet aktiv zu wehren“ Rolf Stöckel, Vorstandssprecher der Deutschen Kinderhilfe

Chatten macht Spaß und ist bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Aber es birgt auch Risiken: Einer aktuellen Studie nach, soll fast jedes vierte Kind schon einmal im Internet sexuell belästigt worden sein.

Die Deutsche Kinderhilfe startet heute die Kampagne „Chatten ohne Anmache“ ( http://www.chatten-ohne-risiko.net/ ). Die Kampagne richtet sich an Kinder und Jugendliche und bietet auch einen Ratgeber und Links zu weiteren Beratungsangeboten. Ziel von „Chatten ohne Anmache“ ist es, aktiv gegen das Cybergrooming* im Internet vorzugehen.  

Nach der aktuellen KIM-Studie haben 57% der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren in Deutschland einen Internetzugang. Eine US-Studie weist aus, dass 48% der Opfer von internetbasierten Sexualstraftaten zwischen 13 und 14 Jahre alt waren und 10% der Vergewaltigungen über das Internet angebahnt wurden.

Die Schutzmechanismen im sozialen Netz wie Facebook sind völlig unzureichend. Betroffen sind häufiger Mädchen als Jungen. Nur 8% können darüber mit ihren Eltern oder Freunden sprechen. In Chat-Foren gibt es zwar Ignorier-Buttons, die sicher ein wichtiges Werkzeug gegen Cybergrooming sind, doch auch wenn der Täter ignoriert wird, führt dies nicht zwangsläufig dazu, dass dieser aufhört, andere User zu belästigen. Viele User haben Berührungsängste, die Behörden einzuschalten.

Diese gängige Praxis gegenüber Pädokriminellen in Chats soll sich ändern. „Immer mehr Kinder werden im bzw. mithilfe des Internet sexuell belästigt. Wir wollen Kindern und Jugendlichen helfen, darüber zu sprechen und sich gegen die Anmache im Internet aktiv zu wehren“, erklärt Rolf Stöckel, Vorstandssprecher der Deutschen Kinderhilfe. „Eltern müssen sich mehr informieren und darum kümmern, was ihre Kinder im Internet machen!“ Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ will die Deutsche Kinderhilfe Täter konsequent anzeigen.

An die E-Mail Adresse mail@kinderhilfe.de können die jungen User ihre Anzeigen und Hinweise anonym mitteilen.

Weitere Infos für Kinder, Jugendliche und Erwachsene hat die Deutsche Kinderhilfe bereitgestellt:
https://www.kinderhilfe.de/kampagnen/chatten-ohne-anmache/
 
*Cybergrooming ist die Planungs- und Anbahnungsphase, die einem sexuellen Übergriff durch eine Person auf eine/n minderjährige/n – üblicherweise ein Kind – vorausgeht und diesen einleitet. Eine Studie, die das Chatverhalten von 1.700 Schülern im Alter zwischen 10 und 19 Jahren untersucht hat, berichtet davon, dass 38,2% der Befragten unter 14 Jahren bereits ungewollt sexuell angesprochen, 26,3% ungewollt nach eigenen sexuellen Erfahrungen gefragt wurden und 24% unaufgefordert von sexuellen Erfahrungen anderer erzählt bekommen haben. (Quelle: Thomas Rüdiger, „Cybergrooming in virtuellen Welten – Chancen für Sexualstraftäter?“, in: Deutsche Polizei, 2/2012, S. 29).

Foto-Quelle:  Deutsche Kinderhilfe



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Für "Schmetterlings-"Kinder: Engagierte Männer sammeln mehr als 220.000 Euro / Unheilbarer Gendefekt

Mo 06 Feb 2012 19:09:45 CET
Foto (c) Willi Schewski
- Schmetterlingskinder: Unheilbarer Gendefekt  - „Waisen der Medizin“
- Schmetterlings-Patenschaften - Engagierte Männer sammeln mehr als 220.000 Euro 

Sieheißen Nina, Claire, Sael, Leon, Pascal … sie wohnen am Bodensee, in Stuttgart,Mainz, Lübeck, Aalen, Dresden … und die sind "Schmetterlingskinder", unheilbar krank durch einen Gendefekt. Ihre Haut ist verletzlich wie Schmetterlingsflügel und sie führen ein Lebenin unvorstellbaren Schmerzen, denn täglich bekommen sie  Wunden und Narben.

„Waisen der Medizin“
Etwa 2.000 Schmetterlingskinder gibt es inDeutschland. Niemand weiß exakt, wie viele es sind. Denn Schmetterlingskinderhaben keine Lobby.  Siewerden die „Waisen der Medizin“ genannt, denn sie sind zu wenige, um eine lukrative Zielgruppe für diePharma- und Medizinbranche zu sein. Kaum jemand weiß, was ein Schmetterlingskind ist,wie es leidet und wie man mit ihm umgehen muss.   

Dieses wollte der Serviceclub „Round Table Deutschland“ nicht widerspruchslos hinnehmen. Ihr Plan: Sie starteten einNationales Serviceprojekt, in dem alle 3.500 deutschen Mitglieder desServiceclubs aufgerufen sind, mit kreativen Aktionen Spenden zu sammeln unddamit eine interdisziplinäre Informations- und Versorgungsstruktur für SchmetterlingsKIDSin Deutschland aufzubauen. Sie wollen dafürsorgen, dass Schmetterlingskinder sofort ab Geburt in ein System integriertwerden, welches ihrer Familie hilft, die Situation zu meistern und diebestmögliche Versorgung zu erhalten.

InternationalesLob: „What a wonderful project!“
Bis jetzt haben sie mehr als 220.000 Euro gesammelt und sie machen weiter: Fast täglich sind sie überall inDeutschland ehrenamtlich unterwegs, um das Hilfsprojekt zu koordinieren, dasklein begann und inzwischen internationale Dimensionen angenommen hat.

DieResonanz auf die Aktion hat alle Erwartungen übertroffen. Bis 31. Januar 2012gingen 220.000 Euro auf dem Spendenkonto ein. Und inzwischen hat sich dieSpendenaktion sogar bis Neuseeland herumgesprochen. Auf der Jahrestagung derinternationalen Betroffenenorganisation „DEBRA international“ wurde das Projektvon den Vertretern aus 30 Ländern, darunter USA, Canada, Neuseeland, Chile,Großbritannien, Österreich, Irland und Spanien als Musterprojekt gelobt. 

DiePräsidentin und betroffene Mutter Anna Kemble Welch aus Neuseeland sagte vorden Delegierten: „What a wonderfulproject! That’s what we need every day.“ Die Vertreter aus 11 Ländernvereinbarten mit Round Table, dass die Ergebnisse ihrer Arbeit in diewichtigsten Sprachen übersetzt werden, um den SchmetterlingsKIDS weltweit zuhelfen.

Nächster Schritt: EigeneSchmetterlingsKIDS-Stiftung!
Nochbis Juni 2012 läuft das Nationale Serviceprojekt in dieser Form weiter. Bisdahin sollen mindestens 316.000 Euro auf dem Spendenkonto eingegangen sein. Soviel wird benötigt, um das geplante Versorgungssystem einmalig aufzubauen.Danach aber beginnt die noch schwierigere Phase. Damit die Ergebnissekontinuierlich weiter wirken und die Situation der SchmetterlingsKIDS inDeutschland dauerhaft verbessern, muss das Versorgungssystem weiter finanziertund unterstützt werden. Dafür werden die Tabler in den nächsten Wochen eineeigene Stiftung gründen, die fortan alle Aktivitäten koordinieren soll.
 
Jeder kann helfen! Bitte übernehmen Sie eineSchmetterlings-Patenschaften für 500 Euro
Inder Hilfsaktion sollen unter anderem Fibeln für alle Schmetterlingskinder inDeutschland hergestellt werden. Dies ist nicht billig. Jede Fibel kostet 500Euro. Denn bevor sie übergeben werden kann, müssen zuerst die relevantenInformationen gewonnen werden: da heißt es vorhandenen Studien undErfahrungsberichte auswerten und Experten sowie Betroffene befragen. Die sogewonnenen Informationen müssen in einer umfangreichen Wissensdatenbank mitvielen tausend Einträgen strukturiert werden. 

Danach muss jede Fibelindividuell für jedes Schmetterlingskind zusammengestellt und gedruckt werden.Im nächsten Schritt wird ein Curriculum für die Spezial-Ausbildung der Schmetterlings-Coaches entwickelt.Danach werden die ersten Schmetterlings-Coachesden Ausbildungsgang durchlaufen. All das ist in den 500 Euro proSchmetterlings-Fibel enthalten.

Ausdiesem Grund sind alle Interessierten aufgerufen, eine Patenschaft für einSchmetterlingskind zu übernehmen. Jede Patenschaft kostet 500 Euro. Sie kannauch unter zehn Spendern zu je 50 Euro geteilt werden. Die Namen der Patenwerden in die Fibeln der jeweiligen SchmetterlingsKIDS eingedruckt.

Alle Spendenmöglichkeitensind auf der Website des Nationalen Service Projektes ausführlich beschrieben,unter: www.rt-schmetterlingskids.de
  
Hintergrund: Round TableDeutschland
RoundTable ist eine parteipolitisch und konfessionell neutrale Vereinigung jungerMänner im Alter von 18 bis 40 Jahren. Die Idee und die Organisationsform vonRound Table haben ihren Ursprung in der Tradition des englischen Clublebens:örtlich "Tische" führen jeweils bis zu 30 junge Männerunterschiedlicher Berufe und Wirkungsbereiche zusammen. 
Die lokalen RoundTables haben sich zu nationalen Organisationen in 52 Ländern und zurDachorganisation Round Table International mit insgesamt 2.700 Clubs und mehrals 45.000 Mitgliedern zusammengeschlossen. Deutschlandweit gibt es mittlerweileca. 3.500 Tabler in mehr als 220 Tischen. Die Mitglieder von Round Tableengagieren sich innerhalb der eigenen Stadt und darüber hinaus im Rahmen von"Service-Projekten" für Schwächere.

Weitere Informationenunter  http://www.round-table.de/